Liposuktion (Fettabsaugung)
Fettabsaugungen helfen unerwünschtes Fett dauerhaft zu entfernen. Häufige Problemzonen sind oftmals hartnäckige Fettdepots an Oberschenkeln, insbesondere die Außenseiten (Reiterhose), Bauch und Hüften. Regelmäßig sind auch die Halspartie (Kinn) oder die Arme betroffen. Die Fehlverteilung des Unterhautfettgewebes lässt sich durch eine gezielte, sorgfältige Fettabsaugung verbessern. Auch krankhaft verändertes, schmerzhaftes Fettgewebe wie beim Lipödem wird als Therapieform abgesaugt. Fettgewebe, welches entfernt wurde, bildet sich an dieser Stelle nicht neu. Die Betroffenen nehmen dementsprechend bei einer Gewichtszunahme „proportionaler“ zu. Die einzelnen bestehenden Fettzellen werden dabei größer.
Die Entnahme erfolgt in lokaler Betäubung oder Vollnarkose. Damit sich die Fettzellen gut herauslösen lassen, spritzt der Operateur zunächst Kochsalzlösung ein. Das Einspritzen von Adrenalin bewirkt zudem, dass sich die Gefäße zusammenziehen und es kaum blutet. Mit Kanülen wird schließlich das abzutragende Fettgewebe entnommen.
Wird das Fettgewebe an anderer Stelle wieder eingesetzt (Lipofilling), finden spezielle Kanülen Anwendung, die eine deutlich schonendere Entnahme ermöglichen als bei einer normalen Fettabsaugung. Auch der Sog wird in dem Fall deutlich geringer gewählt, damit die Fettzellen vital bleiben und anschließend als lebende Zellen in das neue Umgebungsgewebe transplantiert werden können.
Nach der Operation müssen Patienten eine geeignete Kompressionswäsche für fünf bis sechs Wochen tragen. Schmerzen und Schwellungen reduzieren sich durch das Tragen dieses Mieders. Postoperative Verhärtungen bilden sich über einen Zeitraum von sechs bis zehn Wochen langsam zurück. Massagen beschleunigen den Abbau der Blutergüsse und Schwellungen. Der Eingriff definiert die Kontur und Proportionierung der Figur sichtbar – der Körper wird straffer.
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