Fadenlifting
Wenn die Haut erste Alterserscheinungen aufweist und wieder fester und straffer aussehen soll, doch ein operativer Eingriff im Moment noch nicht in Frage kommt, ist das Fadenlifting eine Alternative. Es erzielt einen natürlichen Lifting-Effekt ohne OP. Das Fadenlifting ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem unsere Ärztinnen mit Hilfe von feinen Nadeln Fäden in die Haut einbringen. Die Wirkung beruht einerseits auf Biostimulation, andererseits auf Gewebeunterstützung und Straffung. Die erste Wirkung der Behandlung ist sofort sichtbar, da die verwendeten Fäden kleine Widerhaken aufweisen. Durch die sogenannte 3D-Anschoppung wird das entsprechende Areal gerafft. Die Fäden lösen sich nach sechs bis acht Wochen langsam auf, wodurch Milchsäure entsteht. Dadurch wird der Körper an diesen Stellen zur eigenen Kollagensynthese stimuliert und es kommt zum endgültigen Effekt. Das Ergebnis kann bis zu zwölf Monate erhalten bleiben.
Das Fadenlifting kann zum Beispiel zur Straffung der Nasolabialfalte (zwischen Nase und Mundwinkeln) eingesetzt werden, zum Ausgleich von Asymmetrie, zur Verbesserung der Marionettenfalte (zwischen Mundwinkeln und Kinn) und auch „Hängebäckchen“ können bis zu einem gewissen Grad behandelt werden. Auch im Hals und Brauenbereich kann eine Anwendung erfolgen.
Das Einbringen der Fäden ist ein wenig schmerzhaft. Weil Nadel und Faden sehr dünn sind, macht sich der Einstich als kleiner „Pieks“ bemerkbar. Nach der Behandlung kann es zudem zu muskelkaterartigen Schmerzen kommen, die aber gut auszuhalten und nach wenigen Tagen wieder verschwunden sind.
Die kleinen Einstiche sind nach etwa zwei Stunden nicht mehr sichtbar. Manchmal entstehen kleine Rötungen oder Blutergüsse, die mit Make-Up gut zu überdecken sind. Für etwa eine Woche sollte das Cremen und Abschminken in Zugrichtung der Fäden erfolgen. Wenn der volle Effekt nach rund zwei Monaten sichtbar ist, können insbesondere tiefe Falten ggf. zusätzlich mit Hyaluron unterspritzt werden, um mehr Volumen aufzubauen.
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