Ästhetische Chirurgie


Dr. med. Petra Scheffer

Chefärztin

Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie

In der Ästhetik Hellersen an der Sportklinik Hellersen dreht es sich um die individuelle Schönheit und das Wohlfühlen. Ob es darum geht, die Form und Funktion des Körpers – zum Beispiel nach einem Unfall oder bei einer angeborenen Fehlbildung – wieder herzustellen oder ästhetische Eingriffe, die die Absicht verfolgen, das äußere Erscheinungsbild zu verbessern, unsere erfahrenen Ärztinnen bieten eine individuelle Beratung und Behandlung. Dabei legen sie viel Wert auf eine ehrliche Aufklärung und ein natürliches Ergebnis unter der Einhaltung höchster medizinischer Qualitätsstandards.

Behandlungsschwerpunkte

  • Botox- und Hyaluronsäure-Behandlungen
  • Fadenlift
  • PRP-Plasma „Vampirlift“
  • Eigenfettbehandlung
  • Straffungsoperationen: Bauchdeckenstraffung, Bruststraffung, Oberlidstraffung, Oberarmstraffung, Oberschenkelstraffung
  • Fettabsaugung
  • Brustverkleinerung
  • Brustvergrößerung mit Implantat oder Eigenfett
  • Brustwarzenkorrektur
  • Schamlippenkorrektur
  • Haartransplantation
  • Haarentfernung durch Laserbehandlung
  • Schweißdrüsen­behandlung
  • Narbenkorrektur

Die Behandlungsschwerpunkte im Detail


Brustkorrekturen

Asymmetriebehandlung oder angeborene Deformitäten

Unterschiedliche Brustgrößen bei einer Frau haben verschiedene Ursachen. Viele Frauen stellen bei sich selbst kleine Unterschiede fest, ohne Krankheitswert. Es gibt aber auch angeborene Deformitäten, bei denen sich die Brüste unterschiedlich entwickelt haben oder sogar fast gar nicht vorhanden sind. Ein Beispiel dafür ist die tubuläre Brust, ebenso das Poland-Syndrom mit einseitiger Brustunterentwicklung, Pigmentstörungen und in manchen Fällen sogar mit unterentwickeltem Brustmuskel.

Eine andere häufige Ursache einer Asymmetrie ist die Operation aufgrund von Brustkrebs. Hier sind Ausgangsbefunde von kleinen Defekten bis zu einer kompletten Entfernung der Brust möglich. Wir zeigen Ihnen die Therapiemöglichkeiten in unserer Klinik komplett auf.

Vergrößerung der zu kleinen Brust durch Implantat oder Eigenfett oder das Angleichen der gesunden oder zu großen Brust sind gängige Verfahren und können auch auf beiden Seiten jeweils kombiniert werden.

Bei krankhafter Veränderung helfen wir Ihnen gerne eine Krankenkassenkostenübernahme zu erlangen.

Brustvergrößerung mit Implantat oder Eigenfett

Die Brustvergrößerung ist der weltweit häufigste ästhetische Eingriff bei Frauen. Der Wunsch nach größeren Brüsten entsteht in verschiedenen Lebenssituationen oder nach größeren Veränderungen im Leben.

Insbesondere nach einer Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme kann eine deutliche Verkleinerung der Brust folgen. Ebenso können natürliche Asymmetrien, Formanomalien oder eine fehlende Entwicklung der weiblichen Brust den Wunsch nach einer Brustvergrößerung hervorrufen. Denn diese hilft, sich wieder weiblicher zu fühlen und verbessert dadurch auch die eigene Lebensqualität.

Es stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl. So ist zum Beispiel eine Brustvergrößerung mit Implantat oder mit Eigenfett möglich. Die modernen Operationstechniken ermöglichen den Aufbau einer vollkommen natürlich wirkenden Brust. Eine zusätzliche Bruststraffung kann darüber hinaus notwendig sein und wird in der gleichen Sitzung angeboten.

Wir verwenden hochwertige Implantate mit stabilem, formbeständigem Silikongel gefüllt, welche in Deutschland produziert werden und aufgrund der modernen Materialbeschaffenheit garantiert auslaufsicher sind.

Die Implantate sind in vielen Formen und Größen verfügbar, sodass immer eine harmonisch zum Körper passende Brustform modelliert werden kann.

Die Stillfähigkeit bleibt erhalten und die Empfindungen der Brust nicht beeinträchtigt. Eventuell können nach der OP vorübergehende Sensibilitätsstörungen auftreten, die sich jedoch nach kurzer Zeit wieder normalisieren.

Wünscht die Patientin einen Aufbau mit Eigenfett, erfolgt in der gleichen Operation eine Liposuktion an den gewünschten Stellen (zum Beispiel Reiterhosen, Taillenformung). Gegebenenfalls muss auch eine zweite Behandlung erfolgen. Eine Vergrößerung mit Eigenfett kann nur um eine Körbchengröße erfolgen.

Implantatwechsel oder Entfernung von Implantaten

Implantate haben eine begrenzte Haltbarkeit im menschlichen Körper. Diese ist individuell verschieden, sodass es keine Zeitangaben einzuhalten gibt, wann ein Implantatwechsel erfolgen soll. Der Fokus wird hierbei auf bestehende Schmerzen oder die Ausbildung einer höhergradigen Kapselfibrose gelegt.  In diesen Fällen nehmen wir einen Implantatwechsel in unserer Klinik vor. Dazu wird das Brustimplantat vollständig mit seiner Kapsel entfernt und gegebenenfalls ein neues Lager unter dem Brustmuskel geschaffen, falls dieses noch nicht vorhanden war.

In seltenen Fällen besteht der Wunsch das Implantat komplett zu entfernen. Die Brust ist dann leer. Durch eine Straffungsoperation stellen unsere Ärztinnen eine natürliche Form wieder her. Auch mit Eigenfettgewebe kann eine Auffüllung zusätzlich erfolgen.

Bruststraffung

Die verschiedenen Methoden einer Bruststraffung zielen darauf ab, die Form, Festigkeit und Größe der Brust zu optimieren. Das Angleichen von Asymmetrien ist ebenfalls möglich. Durch das Entfernen überschüssiger und erschlaffter Haut sowie das Umformen der Brust, durch eine Versetzung Ihrer Brustwarzen in eine höhere Position, bekommt Ihre Brust die Wunschform.

Alle Operationsmethoden sind darauf ausgerichtet, ein möglichst narbenarmes Ergebnis zu erzielen. Je nach Wunsch wird bei einer Bruststraffung ein Implantat eingesetzt, um fehlendes Volumen zurückzugewinnen. Nach der Operation sind die Brüste noch länger geschwollen und verändern sich über die Wochen. Das absolute Endergebnis zeigt sich nach sechs Monaten, nach dem Abschwellen und Absinken der Brust auf ein normales Niveau. Die Narben reifen und blassen ab, bis sie weiß werden.

Gynäkomastie

Genauso wie Frauen haben Männer Brustdrüsen. Diese sind bei Männern ebenso wie bei Frauen unterschiedlich groß entwickelt und auch Asymmetrien möglich. Während bei Frauen eine große Brust zumeist ein Schönheitsideal darstellt, gilt dieses für einem Mann als „unmännlich“. Dementsprechend wünschen diese Männer eine operative Verkleinerung der Brustform.

Zu unterscheiden ist bei einer Untersuchung, ob die Drüse selbst zu kräftig entwickelt ist („gynaekomastia vera“) oder ob vielmehr das um die Brust herum befindliche Fettgewebe zu stark ausgeprägt ist („gynaekomastia falsa“). Je nach Befund variieren die erforderlichen Operationsschritte. Natürlich gibt es auch Mischformen.

Vor der Operation sollte eine Vorstellung beim Urologen erfolgen, um krankhafte Ursachen auszuschließen. Der Urologe untersucht den Hormonspiegel, nimmt ein Ultraschall vor und überprüft gegebenenfalls einzunehmende Medikamente, da manche eine Vergrößerung der Drüse auslösen.

Während reines Fettgewebe gut mit einer Fettabsaugung zu behandeln ist, muss eine zu große Brustdrüse operativ über einen halbmondförmigen Schnitt an der Warzenhofkante entfernt werden. Meist geschieht dies in Kombination. Immer wenn Drüsengewebe über einen Schnitt entfernt wird, wird dieses Gewebe zur histologischen Untersuchung eingesendet.

Insgesamt zieht sich die Haut nach der OP noch zusammen, sodass das endgültige Ergebnis erst nach rund drei Monaten vollständig sichtbar wird.

Faltenreduktion

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist ein bewährtes natürliches Mittel zur Faltenreduktion mit Verbesserung des Hautbildes und dient sozusagen als Frischekur für die Gesichtshaut.

Die im Serum enthaltenen Wachstumshormone regen die körpereigene Kollagenbildung an und es kommt zu einer verbesserten Nährstoffaufnahme der Haut. Die Kollagenproduktion sorgt für eine insgesamt straffere und elastischere Haut. Das Hautbild verbessert sich, indem Poren etwas kleiner und Fältchen minimiert werden.

Zunächst wird dem Patienten 40 bis 80 Milliliter Blut entnommen und fünf Minuten lang zentrifugiert. Das Serum wird dabei von den festen Bestandteilen, wie den weißen und roten Blutkörperchen, getrennt. Anschließend erfolgt die Injektion des Serums mit einer feinen Nadel in die betreffenden Gesichtsregionen.

Insgesamt sind drei Behandlungen im Abstand von vier bis sechs Wochen nötig. Danach benötigt der Körper Zeit, um das Kollagen zu bilden. Ein deutlicher Effekt ist erst ca. zwei Monate nach der dritten Behandlung sichtbar. Danach reichen ein bis zwei Frischekicks pro Jahr – je nachdem wie viele Umwelteinflüsse auf die Haut einwirken. Auch eine Anwendungskombination mit einem medizinischen Microneeling ist möglich.  

Botox

Die Muskulatur in unserem Gesicht ist ein Leben lang aktiv. Aus diesem Grund erfolgt mit zunehmendem Alter die vermehrte Entstehung von mimischen Falten. Durch die Behandlung mit Botox können Falten im Gesicht ohne radikalen Eingriff behandelt werden. Es findet zum Beispiel Anwendung gegen: Zornesfalten, Querfalten an der Stirn, Krähenfüße an den Augen, Längsfalten am Hals, herabgesunkene Mundwinkel oder Augenbrauen, starke Grübchen am Kinn oder kleine Knitterfältchen an der Oberlippe.

Die Behandlung dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Zuerst werden die Injektionspunkte lokalisiert, anschließend die Haut desinfiziert und schließlich gezielt in die Anwendungspunkte gespritzt. Während der Anwendung und direkt danach wird gekühlt.

Eine lokale Betäubung oder Schmerzmittel sind bei der Behandlung nicht nötig, da es sich nur um kleine „Piekser“ handelt und Patienten nur ein leichtes Drücken und Brennen verspüren. Die Patienten können sofort nach dem Eingriff ihren üblichen Aktivitäten nachgehen.

Direkt nach der Injektion ist noch keine Wirkung sichtbar. Diese entfaltet sich erst etwa vier bis sieben Tage nach der Einspritzung. Die Wirkungsdauer beträgt bei der Erstanwendung drei bis vier Monate. Bei einer anschließenden Weiterführung der Behandlung in regelmäßigen Abständen verlängert sich der Zeitraum auf rund vier bis sechs Monate.

Das Neurotoxin, Botulinumtoxin, schränkt die Weiterleitung der Nervensignale an die ausgewählten Muskeln ein. Dies verhindert die Faltenbildung.
Bei geringerer Dosierung bleibt die Mimik in abgeschwächter Form erhalten. Der Körper baut das Botox nach und nach ab.

Das ständige Zusammenkneifen der Augen im Sommer oder bei der täglichen Schreibtischarbeit am PC kann Kopfschmerzen verursachen oder verstärken. Die Behandlung mit Botox kann diesem Problem entgegenwirken. Sogar die Behandlung spezieller Migränepunkte mit Botox ist möglich.

Durch jahrelange Praxis und Erfahrung können unsere Fachärzteinnen mit Botox auch Asymmetrien im Gesicht ausgleichen. Die richtige Dosierung ist entscheidend: Bei Männern ist die Muskulatur meist stärker ausgeprägt, weshalb eine höhere Konzentration des Botox notwendig sein kann. Doch die Botoxbehandlung hat auch Grenzen, die unbedingt einzuhalten sind. Da durch eine Überbehandlung mit Botox eine Antikörperbildung entstehen kann, ist es wichtig, die Behandlung nicht zu übertreiben! Entstehen Antikörper, wirkt das Botox nicht mehr.

Sollten die zu behandelnden Falten durch abnehmende Elastizität und Schlaffheit der Haut entstanden sein, raten wir von einer Botox-Behandlung ab. Diese Falten lassen sich mit anderen Verfahren effektiver behandeln.

Hyaluron

Hyaluron ist ein natürlicher Bestandteil des Körpers – den dieser mit zunehmendem Alter jedoch immer weniger produziert. Dadurch kommt es zu vermehrter Faltenbildung und Gelenkbeschwerden, da auch die Gelenke auf Hyaluron angewiesen sind und nicht mehr genügend geschmiert und somit gedämpft werden. Aber Hyaluron lässt sich auch künstlich erzeugen. Die verwendeten Produkte werden biosynthetisch hergestellt. Sie entstammen also nicht anderen Lebewesen.

Die Hyaluronsäure kann in unterschiedlicher Konsistenz – also sehr dünn- bis dickflüssig hergestellt werden. Dadurch ist das Präparat vielfältig einsetzbar und kann zum Beispiel die Haut wieder prall und geschmeidig erscheinen lassen. Die Wirkung hält meistens sechs bis zwölf Monate an, bis sich die Hyaluronsäure langsam abbaut.

Hyaluron wird häufig auch als Bestandteil in Cremes eingesetzt, hier findet die Anwendung allerdings nur oberflächlich statt. Die Substanz kann nicht vollständig in die Haut eindringen. Dazu ist eine Injektion erforderlich.

Bei feinen Fältchen, die sich um die Lippen oder Augen herum bilden, verwenden unsere Ärztinnen das dünnflüssige Präparat. Auch das Kaschieren von Knitterfältchen auf der Wange, um den Mund und am Dekolleté ist möglich, da die Hyaluronsäure Wasser speichert.

Zur vorsichtigen Unterspritzung der Tränenrinne wird die Hyaluronsäure mittels stumpfer Kanülen eingebracht, um keine Gefäße zu verletzen. Als Nebeneffekt kann die Partie unter den Augen dadurch optisch heller wirken.

Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Ausprägung der sogenannten „Nasolabialfalte“ – also der Falte zwischen Nase und Mundwinkel – häufig zu. Mit der mittelgradig vernetzten Hyaluronsäure lassen sich Falten im Nasolabialbereich oder auch die Lippen sehr gut auffüllen. Je tiefer die Falten, desto ein höhervernetztes Präparat ist hierfür notwendig.

Sehr voluminöse Präparate setzen wir zur Auffüllung des abgesunkenen Mittelgesichtes oder an den Wangenknochen ein. Auch ein markanteres Kinn, mehr Volumen der Lippen, das Hervorheben des Unterkieferwinkels (Jawline) und ein Ausgleich von Defekten wie zum Beispiel die Begradigung des Nasenhöckers sind vielzählige Einsatzmöglichkeiten.

Fadenlifting

Wenn die Haut erste Alterserscheinungen aufweist und wieder fester und straffer aussehen soll, doch ein operativer Eingriff im Moment noch nicht in Frage kommt, ist das Fadenlifting eine Alternative. Es erzielt einen natürlichen Lifting-Effekt ohne OP. Das Fadenlifting ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem unsere Ärztinnen mit Hilfe von feinen Nadeln Fäden in die Haut einbringen. Die Wirkung beruht einerseits auf Biostimulation, andererseits auf Gewebeunterstützung und Straffung. Die erste Wirkung der Behandlung ist sofort sichtbar, da die verwendeten Fäden kleine Widerhaken aufweisen. Durch die sogenannte 3D-Anschoppung wird das entsprechende Areal gerafft. Die Fäden lösen sich nach sechs bis acht Wochen langsam auf, wodurch Milchsäure entsteht. Dadurch wird der Körper an diesen Stellen zur eigenen Kollagensynthese stimuliert und es kommt zum endgültigen Effekt. Das Ergebnis kann bis zu zwölf Monate erhalten bleiben.

Das Fadenlifting kann zum Beispiel zur Straffung der Nasolabialfalte (zwischen Nase und Mundwinkeln) eingesetzt werden, zum Ausgleich von Asymmetrie, zur Verbesserung der Marionettenfalte (zwischen Mundwinkeln und Kinn) und auch „Hängebäckchen“ können bis zu einem gewissen Grad behandelt werden. Auch im Hals und Brauenbereich kann eine Anwendung erfolgen. 

Das Einbringen der Fäden ist ein wenig schmerzhaft. Weil Nadel und Faden sehr dünn sind, macht sich der Einstich als kleiner „Pieks“ bemerkbar. Nach der Behandlung kann es zudem zu muskelkaterartigen Schmerzen kommen, die aber gut auszuhalten und nach wenigen Tagen wieder verschwunden sind.

Die kleinen Einstiche sind nach etwa zwei Stunden nicht mehr sichtbar. Manchmal entstehen kleine Rötungen oder Blutergüsse, die mit Make-Up gut zu überdecken sind. Für etwa eine Woche sollte das Cremen und Abschminken in Zugrichtung der Fäden erfolgen. Wenn der volle Effekt nach rund zwei Monaten sichtbar ist, können insbesondere tiefe Falten ggf. zusätzlich mit Hyaluron unterspritzt werden, um mehr Volumen aufzubauen.

Lipofilling

Eigenfett kann sehr gut zur Faltenreduktion und zur Volumen-Wiederherstellung im Gesicht eingesetzt werden. Das sogenannte Lipofilling bedeutet mehr Aufwand als eine Behandlung mit Hyaluronfillern, verbleibt aber für immer.

Das Fett muss mittels einer umschriebenen sehr schonenden Absaugung entnommen werden, damit die Fettzellen vital bleiben und nicht zerplatzen. Die Entnahmestelle ist individuell vereinbar. Ein solcher Eingriff wird unter OP-Bedingungen durchgeführt. Eine örtliche Betäubung, gegebenenfalls mit einer Sedierung, ist ausreichend. Bei Kombinationseingriffen mit größeren Absaugungen empfehlen wir jedoch die Vollnarkose.

Nach dem Zentrifugieren, um das Fett vom Wasser zu trennen, wird das Mikrofett mittels kleiner Kanülen an den gewünschten Stellen fächerförmig eingebettet. Dies eignet sich besonders zum Wangen- und Lippenaufbau, zur Auffüllung bei herabgesunkenem Mittelgesicht, zum Anheben der Nasolabial-, Zornes- und Stirnfalte, die Konturierung der Jawline (Unterkieferwinkel), den Kinnaufbau und zur leichten Nasenkorrektur.

Dann wird das Mikrofett weiter zerkleinert zu einer feinen Emulsion – dem Nanofett. Dieses ist reich an Stammzellen und Wachstumshormonen. Dies regt die Kollagenbildung an und die Struktur und Spannkraft der Haut verbessert sich deutlich. Deshalb wird es gerne fast überall im Gesicht eingesetzt, um zum Beispiel kleine Knitterfältchen an Wange, Augen oder Mund zu reduzieren und gegen Krähenfüße und Tränenrinnen.

Beim Lipofilling muss das eigene Fettgewebe verwendet werden. Nach dem Eingriff kommt es zu Schwellungen und Blutergüssen. Die transplantierten Fettzellen sind auf eine gute Blutversorgung in der neuen Umgebung angewiesen. Daher dürfen die Patienten das Gesicht nicht kühlen, da sich Gefäße dabei zusammenziehen. Die Anwachsrate ist individuell unterschiedlich und von mehreren Faktoren abhängig. Sie beträgt je nach Empfängerregion etwa 75 Prozent. Das Phänomenale an dieser Technik ist, dass das einheilende Fettgewebe ein Leben lang an der Stelle bleibt und die Effekte damit bestehen bleiben.

Fettreduktion

Fettabsaugung

Fettabsaugungen helfen unerwünschtes Fett dauerhaft zu entfernen. Häufige Problemzonen sind oftmals hartnäckige Fettdepots an Oberschenkeln, insbesondere die Außenseiten (Reiterhose), Bauch und Hüften. Regelmäßig sind auch die Halspartie (Kinn) oder die Arme betroffen. Die Fehlverteilung des Unterhautfettgewebes lässt sich durch eine gezielte, sorgfältige Fettabsaugung verbessern. Auch krankhaft verändertes, schmerzhaftes Fettgewebe wie beim Lipödem wird als Therapieform abgesaugt. Fettgewebe, welches entfernt wurde, bildet sich an dieser Stelle nicht neu. Die Betroffenen nehmen dementsprechend bei einer Gewichtszunahme „proportionaler“ zu. Die einzelnen bestehenden Fettzellen werden dabei größer.

Die Entnahme erfolgt in lokaler Betäubung oder Vollnarkose. Damit sich die Fettzellen gut herauslösen lassen, spritzt der Operateur zunächst Kochsalzlösung ein. Das Einspritzen von Adrenalin bewirkt zudem, dass sich die Gefäße zusammenziehen und es kaum blutet. Mit Kanülen wird schließlich das abzutragende Fettgewebe entnommen.

Wird das Fettgewebe an anderer Stelle wieder eingesetzt (Lipofilling), finden spezielle Kanülen Anwendung, die eine deutlich schonendere Entnahme ermöglichen als bei einer normalen Fettabsaugung. Auch der Sog wird in dem Fall deutlich geringer gewählt, damit die Fettzellen vital bleiben und anschließend als lebende Zellen in das neue Umgebungsgewebe transplantiert werden können.

Nach der Operation müssen Patienten eine geeignete Kompressionswäsche für fünf bis sechs Wochen tragen. Schmerzen und Schwellungen reduzieren sich durch das Tragen dieses Mieders. Postoperative Verhärtungen bilden sich über einen Zeitraum von sechs bis zehn Wochen langsam zurück. Massagen beschleunigen den Abbau der Blutergüsse und Schwellungen. Der Eingriff definiert die Kontur und Proportionierung der Figur sichtbar – der Körper wird straffer.

Unser Ärzteteam


Dr. med. Petra Scheffer

Chefärztin

Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie

Tanja Czarnotta

Oberärztin

Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie

Kontakt & Terminvereinbarung


Simone Broda

Sekretariat Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie

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Fax 02351 945-2097
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