Bodylift


Nach ausgeprägtem Gewichtsverlust kann sich der Hautmantel trotz intensivem Sport nicht komplett zurückbilden. Je nach Gewichtsverlust und funktionellen Störungen, aber auch Wundsein in den jeweiligen Falten mit entsprechendem Nachweis durch einen Hautarzt kann das Bodylift von den Krankenkassen übernommen werden.

Wir beraten Sie hierzu gerne, machen die notwendigen Fotos und entsprechende Schreiben fertig, mit denen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse vorstellen und eine Kostenübernahme beantragen können. Auch nach Magenverkleinerung oder gleichwertigen Operationen wird nicht automatisch von der Krankenkasse ein Bodylift bewilligt.

Vor einem Bodylift erfolgt die eingehende Besprechung der individuellen Wünsche, welche Gegebenheiten bestehen und wie im Einzelnen vorgegangen werden kann. Häufig führen wir mehrerer Operationen in einer Sitzung durch, natürlich nur wenn keine oder wenige Vorerkrankungen bestehen, da die Operationszeiten dann sehr lang sind.  

So wird häufig mit der meist kompletten Front begonnen. Hierbei wird die Bauchdeckenstraffung durchgeführt, je nach Befund nur mit horizontalem Schnitt oder in Kombination eines vertikalen Schnitts in der Mittellinie. Bei diesem zusätzlichen Schnitt kann mehr Taille geschaffen werden als ohne. Der Nabel wird immer versetzt und neu positioniert. Zusätzlich erfolgen Brust- und Oberarmstraffung. Diese Kosten übernimmt die Krankenkasse häufig nicht, man kann diese als Selbstzahlerleistung hinzubuchen. So braucht man nur eine Narkose und hat ein schöneres Gesamtbild.  

Nach der Operation wird im OP-Saal die durch uns für Sie vorbestellte Kompressionswäsche angezogen, damit so wenig wie möglich Verband mit Pflaster fixiert werden muss.

Diese Operationen werden immer stationär überwacht, da es zu deutlichen Kreislaufproblemen kommen kann.  Nach einer Erholungsphase von mindestens vier bis sechs Monaten, je nach kombinierten Operationen und Gesamtsituation, erfolgt nach Ihren Wünschen die Operation Ihrer Rückseite.
 

Die Operation der Rückseite erfolgt in Bauchlage und beinhaltet die Straffung des Rückens sowie eine leichte Gesäßanhebung und die Straffung der seitlichen Oberschenkel. Zusätzlich kann eine Oberschenkelstraffung erfolgen, die wir häufig circulär (horizontal) durchführen, um große vertikale Schnitte in den Oberschenkelinnenseiten zu vermeiden. Durch die circuläre Schnittführung kann die Pofalte sehr gut neu definiert und angehoben werden. Hierbei muss dann eine Umwendung in Rückenlage im OP erfolgen, um die Oberschenkelstraffung zu komplettieren mit weiterführen des Schnittes im Scham- und Leistenbereich.

Für alle Operationen gilt folgendes: morgens vor der Operation werden im Stehen alle OP-Schritte angezeichnet und fotodokumentiert.

In der Operation werden Drainagen (Redonflaschen) gelegt. Über diese Schläuche fließt das Wundwasser. Die Entfernung erfolgt im Verlauf, je nach Füllmenge und Beweglichkeit nach der Operation. Diese großen Operationen führen die Ästhetik Hellersen stationär durch. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt fünf Tage. Die Kompressionswäsche muss sechs Wochen getragen werden. Patienten bekommen zudem eine zweite Garnitur mit.   

Da flankierende Operationen des Bodylifts häufig nicht durch die Krankenkasse bezahlt werden, besteht die Möglichkeit einer Finanzierung. Im ersten Jahr können wir eine Null Prozent- Finanzierung anbieten. Das Sekretariat der Ästhetik Hellersen berät Sie über die Konditionen und notwendigen Unterlagen.

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Kurzüberblick Bodylift

Dauer des Eingriffs: 240 - 360 Minuten
Art der Betäubung: Vollnarkose
Aufenthalt: stationär
Besonderheit: meist 6 Wochen Kompressionsmieder für 24 Stunden,
Erstellung von Gutachten zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen
Preis: Bei ausgeprägtem Gewichtsverlust meist Krankenkassenleistung, sonst abhängig vom OP-Verfahren

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Sekretariat Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie

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