Internationale Zertifizierung hebt deutsche Ausbildungsexzellenz hervor
Die Sportklinik Hellersen wurde durch das Arab Board of Health Specializations zertifiziert und erhält weltweit als erstes Krankenhaus außerhalb der arabischen Staaten die Erlaubnis, den arabischen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie auszubilden. Bisher erfolgte diese Facharztausbildung ausschließlich in den 22 Mitgliedsstaaten des Arab Board. Das Gremium koordiniert die Ausbildung an zahlreichen Einrichtungen der Mitgliedsstaaten. Damit etabliert sich die Sportklinik Hellersen als internationales Kompetenzzentrum für orthopädische Spitzenmedizin mit globaler Strahlkraft.
Mit der Zertifizierung erhält die Sportklinik Hellersen ein deutliches Alleinstellungsmerkmal: Sie bietet eine kombinierte Ausbildung, durch die die Ärzte sowohl den deutschen als auch den arabischen Facharzttitel innerhalb ihrer Ausbildung erlangen können. Bisher war für die Anerkennung in einem weiteren Land ein zusätzlicher Ausbildungsweg erforderlich.

Im Rahmen des Akkreditierungsprozesses empfingen Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender der Sportklinik Hellersen (2. v. re.), und Ahmed Almousa, Repräsentant der Sportklinik Hellersen im Mittleren Osten, Afrika und Asien (re.), die Delegation des Arab Board. Diese bestand aus fünf hochrangigen Ärzten aus verschiedenen Ländern der arabischen Staaten. ©Sportklinik Hellersen
„Diese Entwicklung eröffnet uns eine bedeutende Chance, da Fachärzte aus der arabischen Welt gerne zu uns kommen. Sie sind hochmotiviert und verfügen über eine vielversprechende medizinische Zukunft. Wir sehen uns nicht nur als regionales Krankenhaus, sondern als spezialisiertes Kompetenzzentrum für moderne Orthopädie mit internationaler Strahlkraft. Die Zertifizierung bestätigt die Qualität unserer klinischen Strukturen, unserer operativen Expertise und unserer Weiterbildungskultur“, sagt Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender der Sportklinik Hellersen. „Die Zertifizierung lenkt die weltweite Aufmerksamkeit auf eine kleine ländliche Region wie Lüdenscheid. Davon profitiert die gesamte Region Südwestfalen und ganz Nordrhein-Westfalen“, ergänzt Dirk Burghaus.
Im Rahmen des zweijährigen Zertifizierungsprozesses fanden mehrere Besichtigungen durch eine Delegation aus fünf hochrangigen Ärzten aus verschiedenen Ländern des Arab Board statt. Die Delegation machte sich ein umfassendes Bild von den Strukturen, Prozessen und der Qualität der Versorgung an der Sportklinik Hellersen. Im Fokus der Evaluation standen insbesondere die chirurgischen Fallzahlen, die fachärztliche Supervision, die wissenschaftliche Einbindung der Klinik sowie die Einhaltung international vergleichbarer Ausbildungsstandards. Auch die Teilnahme der Sportklinik Hellersen am internationalen Kongress in Kairo im November 2025, mit in Lüdenscheid durchgeführten und live nach Kairo übertragenen Operationen, war ein weiterer Meilenstein, bei dem sich das Arab Board von der hohen fachlichen Expertise der Sportklinik Hellersen überzeugen konnte.

„Die Zulassung eines deutschen Krankenhauses als Ausbildungszentrum für Orthopädie bedeutet einen qualitativ hochwertigen Wissenstransfer in der klinischen Ausbildung von orthopädischen Chirurgen. Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss der Zertifizierung und den Ausbildungsstart in der Sportklinik Hellersen“, sagt Prof. Mohamed Elashhab als Vertreter des Arab Board. Ahmed Almousa, Repräsentant der Sportklinik Hellersen im Mittleren Osten, Afrika und Asien, wurde in diesem Zusammenhang zum akademischen Leiter des Arab-Board-Programms an der Sportklinik Hellersen ernannt.
„Unser Hauptziel ist die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Deshalb setzen wir auf internationale Partnerschaften. Besonders die Vereinigten Arabischen Emirate spielen eine Vorreiterrolle im Bereich innovativer Medizin. Dieses Wissen möchten wir nach Deutschland bringen und gleichzeitig den internationalen Ruf der Sportklinik Hellersen stärken“, sagt Dirk Burghaus.
„Internationale Kooperationen wie mit dem Arab Board und innovative Modelle wie die doppelte Facharztausbildung machen die Sportklinik Hellersen zu einem Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft. Solche Einrichtungen sind entscheidend, wenn Nordrhein-Westfalen sich als moderner, leistungsfähiger Sportstandort präsentieren und eine überzeugende Olympia-Bewerbung auf den Weg bringen will“, betont Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes NRW sowie des Trägers der Sportklinik Hellersen, dem Sporthilfe NRW e.V.
Neben der internationalen Strahlkraft stärkt die kombinierte Facharztausbildung auch nachhaltig die Fachkräftesicherung in Deutschland, da hochqualifizierte Ärztinnen und Ärzte langfristig an den Standort gebunden werden können. Derzeit befindet sich die Klinik in der Kandidatenfindung, sodass zeitnah die praktische Umsetzung beginnt.
Pressekontakt
Sarah Burghaus
Leitung Marketing, PR & Customer Service, Pressesprecherin
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